Erlebnisse mit den Höllenhunden

Story No. 3 - Helden der Arbeit

Ein Interview mit einem unserer Ehrenamtlichen. Sein Name ist Jonas, er ist 19 Jahre alt und studiert Umweltwissenschaften.

Wie bist du zur Hellhound Foundation gekommen?

"Ich bin mit 17 Jahren zuhause ausgezogen und musste neben Familie und Freunden auch den Familienhund zurücklassen. Als ich mich an mein neues Umfeld gewöhnt hatte, fiel mir auf, dass mir eben dieser Familienhund besonders fehlte. Da ich selbst nicht das nötige Geld oder den Platz für einen eigenen Hund hatte, suchte ich nach Tierschutzvereinen in meiner Umgebung, denen ich helfen und so in Kontakt zu Vierbeinern kommen konnte. Ich fand die Hellhound Foundation, informierte mich über ihren Zweck und Aufbau und meldete mich zum ersten Gassi mit einem Hund an. Der Grundstein für mein ehrenamtliches Engagement war damit im Februar 2016 gelegt."

Wie oft hilfst du in der Hellhound Foundation?

"Mindestens einmal pro Woche, teilweise an mehreren Tagen hintereinander, wenn es zeitlich mit dem Studium passt."

Was sind deine Aufgaben (bisher)?

"Gassi gehen, bei der Fütterung bzw. Futtervorbereitung helfen, Ausläufe/Hunderäume instandhalten, beim Training assistieren oder mal mit zur Klinik fahren, wenn ein Hund kränkelt."

Was macht dir Freude an der Arbeit in der Hellhound Foundation bzw. warum hilfst du dort so engagiert?

"Am meisten Freude bereitet mir die Arbeit mit und für die Hunde, denn diese sind oft die Opfer ihrer eigenen Situationen und somit auf Hilfe angewiesen. Was ebenfalls viel Freude bereitet ist der fast schon familiäre Umgang miteinander. Ich fühlte mich von Anfang an als wichtiger Teil des Teams, mir wurde Verantwortung übertragen, aber ich fühlte mich nie überfordert oder unsicher. Ich durfte viele neue Leute kennenlernen. Was ebenfalls Freude macht und motiviert immer wieder zu kommen ist das Gefühl am Ende des Tages etwas geschafft zu haben und das der Hellhound Foundation geholfen wird."

Warum würdest du die Hellhound Foundation als Ehrenamt weiterempfehlen?

"Durch meine Mitarbeit habe ich viel dazu lernen können. Ob es um den Umgang mit Hunden oder um handwerkliches Geschick geht. Ich denke jeder kann seine Fähigkeiten verbessern. Ich habe jedes Mal, wenn ich in der Hellhound Foundation bin eine schöne Zeit mit Eileen, Vanessa und tollen Hunden. Man erlebt jede Menge lustige Geschichten hautnah mit oder bekommt sie erzählt und hat die Möglichkeit seine freie Zeit sehr sinnvoll zu nutzen!"

Wir sind sehr froh und dankbar, dass Jonas uns so engagiert unterstützt und hoffen er bleibt noch lange ein Teil des Teams! :-) Wir freuen uns über weitere Helfer/innen, die sich für unser Projekt einsetzen möchten - kommt gerne vorbei.. wir haben auch Kekse ;-)