Der Alltag

Hier sieht man einzelne Eindrücke aus dem Leben der Hellhounds.

Der Alltag sieht für die Hunde folgendermaßen aus:

Über Nacht werden alle Hunde auf die entsprechenden, geschlossenen Schlafmöglichkeiten verteilt. Morgens gegen 8 Uhr werden von uns sämtliche Aufenthalts- und Schlafplätze sowie die Gehege gereinigt. In der Zeit können die Hunde sich in den Ausläufen vergnügen. Anschließend werden noch reichlich Streicheleinheiten verteilt.

Montags folgt die Fahrt zu einer Landmetzgerei, welche gegen einen kleinen Obolus unsere Hunde mit bestem Futter versorgt. Auf dem Speiseplan stehen: Blättermagen, grüner Pansen, Lunge, Nieren, Fleischabschnitte, Fett, Milz, Teile vom Herz, Rippenbögen, Schenkelknochen vom Rind oder Schaf sowie hin und wieder frisch geräucherte Schinkenknochen als Leckerei. All dies bekommen wir meist am Stück, sodass bis Ende Januar 2016 alles per Hand zerkleinert werden musste. Zum Glück folgte danach die Lieferung unseres ersten elektrischen Fleischwolfes, der nun das Zerkleinern größtenteils übernimmt. Nach wie vor sind wir wöchentlich zwei bis drei Stunden mit der Fleischverarbeitung beschäftigt.

Trocken- oder Dosenfutter, das wir ab und zu gespendet bekommen, verfüttern wir meistens an Neuankömmlinge, die BARF noch nicht gewohnt sind oder wenn unsere beiden Gefriertruhen leer sind. Da die Mägen der Hunde in der Vergangenheit immer wieder mit vielen verschiedenen Sorten sowie Herstellermarken zu kämpfen hatten und sich unschöne Bräuche wie z.B. das Fressen von Kot einstellten. Seit der eigenen Zubereitung des Futters hat sich diese Macke glücklicherweise wieder gelegt. Alte Hunde fühlen sich wieder fit, die Felle glänzen, die Bäuche sind rund und die Zähne strahlen.

Persönlich sind wir Vegetarierinnen und halten gar nichts vom Schlachten. Da die Hunde jedoch fressen müssen, heißt es jeden Montag Augen zu und durch.

Nach den morgendlichen Geschäften, dem Beine vertreten und der Pflege der Sozialkontakte ist ab 12 Uhr Mittagsruhe angesagt. Ab 15 Uhr kommt langsam wieder Leben in die Faulpelze und es geht mit Einzelnen raus zum Training oder in der Gruppe auf größere Gassi-Runden.

Zum Gassi gehen haben sich bereits ein paar begeisterte Menschen ohne eigenen Hund eingefunden. Wir hoffen auf weitere Ehrenamtliche, die gerne mal ein Ründchen laufen und dies in Begleitung eines Hundes noch lieber tun. Raus in die Natur liebe Leute! Wir freuen uns immer über Besuch, wenn Sie uns vorher darüber in Kenntnis setzen.

Ab 20 Uhr (im Winter ab 18 Uhr) kehrt dann wieder Ruhe in unserem Domizil ein. Bevor alle noch ein letztes Mal durchs Gehege laufen und im Chor für die Wölfe heulen, verteilen wir die Näpfe voll frischem Futter. Danach ist Schlafenszeit für die Hunde.