Über die Hellhound Foundation

Die Hellhound Foundation bietet Platz für jene Hunde, die auf Schutz und Hilfe angewiesen sind.

Das Domizil der Hellhounds liegt im Ortsteil Hörpel der Stadt Bispingen im Bundesland Niedersachsen und ist ganz einfach von der Autobahn zu erreichen. Bis nach Soltau sind es ca. 26 km und bis nach Hamburg sind es ca. 54 km - somit liegen wir nicht all zu weit vom Tumult entfernt, können jedoch die Ruhe auf dem Land genießen.

Wir setzen nach und nach unsere Pläne fort eine Einrichtung mit Hundepension, Hundeschule und Resozialisierungsstätte, die sich im Schwerpunkt um verhaltensauffällige und problematische Hunde kümmert, zu errichten. Bei uns sind nicht nur Tierschutzhunde auf dem Abstellgleis willkommen, sondern auch Hunde, die bereits tolle Besitzer haben, denen das Leben durch Standard-Pensionen und -Hundeschulen, welche schwierigere Klienten kategorisch ablehnen, schwer gemacht wird.

Warum der Name und das düstere Logo?

Höllenhunde sind sie, wenn sie hier ankommen: schlechtes Benehmen, Beißvorfälle, nicht im geringsten stubenrein, extrem bellfreudig, verwahrlost, verängstigt und zum Teil schon fast fanatisch auf ihr Verhalten als Optimallösung bestehend, haben sie oftmals sich und ihrem gesamten Umfeld die Hölle auf Erden bereitet oder sie durch das Zutun anderer gesehen und durchgemacht.

Jeder von ihnen trägt seine Geschichte und unser Anliegen ist es, mit diesem Logo und der leicht provokanten Nachricht dahinter Leute neugierig zu machen, aufzuklären, eventuell zum Umdenken zu bewegen und den Verstand im Hinblick auf derartige Hunde, die oftmals das Opfer aber zugleich auch eine Gefahrenquelle darstellen, zu sensibilisieren.

Nicht immer ist das Böse nur an einem Ende der Leine anzutreffen und nicht immer ist ein Hund der Zähne zeigt auch kampfbereit.


Warum nicht als Verein?

Das Sprichwort "Viele Köche verderben den Brei." ist leider im übertragenen Sinn, v.a. in Tierschutzvereinen, eine bittere Wahrheit. Bei der Arbeit mit Hunden die Verhaltensauffälligkeiten im Bereich Aggression oder Angst zeigen, neigen viele Menschen dazu sich emotional reinzusteigern, was den Alltag mit solch einem Hund nicht erleichtert. Kommt es dann auch noch zu einem Unfall bei dem der Hund zubeißt, bricht oftmals die Hölle los. Es wird diskutiert und debattiert bis die Drähte glühen und manch ein Tierschützer, der sonst gegen die Euthanasie wettert, zeigt sein wahres Gesicht, wenn er selbst betroffen ist. Das ganze Thema verlangt einem Nerven, Inneneinrichtung, ein gutes Wissen, Prävention, Selbstschutz und ein dickes Fell gegen den breiten Pöbel ab. Außerdem stellt es einen unter einen enormen Druck, wenn es um die Auswahl geeigneter Mitstreiter geht.

Die Kooperation mit den anderen wenigen Vereinen, die sich ebenfalls für problematische Fälle einsetzen, ist wichtig. Eventuell gelingt es so in der Zukunft ein Netzwerk aufzubauen, um schneller und besser in Notsituationen helfen zu können. (Bitte hierzu die Verlinkungen im Menüpunkt Links beachten.)

Seit dem 11.02.16 ist die Hellhound Foundation eine gemeinnützige Unternehmergesellschaft und trägt den Beinamen gUG (haftungsbeschränkt). Womit die Erlaubnis erteilt wurde Spenden unversteuert anzunehmen und gerade was die Hunde und deren Unterhalt angeht, ist dies ein unverzichtbarer Schritt gewesen.

Nachwievor sind wir auf finanzielle Unterstützung angewiesen und freuen uns über bereitwillige Spender oder gar Sponsoren.