Teri

Rasse

Mischling

Geboren

20.09.2012

Geschlecht

männlich (kastriert)

Farbe

tricolor

Größe/Gewicht

ca. 43 cm / 18 kg 

Wesen

misstrauisch, lernwillig, eigenständig, statusbedingt-aggressiv mit teilweise defensiven Zügen, agil, verschmust, schreckhaft bei lauten Geräuschen

Verhalten ggü. Kindern

lieb, aber wird nicht zu Kindern vermittelt

Verhalten ggü. Erwachsenen

misstrauisch ggü. Fremden, loyal bis machtübergreifend ggü. vertrauten Personen

Verhalten ggü. Artgenossen

gut sozialverträglich, wahrt Distanz bei fremden Hunden

Verhalten ggü. anderen Tieren

verträglich mit Katzen & Pferden

Gehorsam/Leinenführigkeit

beides gut

Schlechte Erfahrungen/Ängste:

laute Geräusche, Gewitter, Silvester, unbekannte Situationen, Bedrängnis

Stubenrein

ja

Alleine bleiben

ja

Autofahren

ja

Gesundheit

Sehkraft nur auf linkem Auge (Verletzung des rechten Auges in Bosnien)

Abgabegrund

mehrere Beißvorfälle ggü. Menschen

Neues Zuhause

hundeerfahrene, sportliche Menschen, mit klaren Strukturen & gutem Silvestermanagement

Bei uns seit

10.2015

Teri kam als private Abgabe zu uns. Als ehemaliger Straßenhund entscheidet er gerne oftmals nach seinem Empfinden und Erfahrungswerten was gut für ihn ist und wie die Dinge laufen sollen. Ist man anderer Meinung sollte man nicht Konfliktscheu sein, denn Teri hat einige Tricks auf Lager. An sechs von sieben Tagen in der Woche funktioniert das Tragen und Anlegen eines Maulkorbes problemlos. Steht die Sonne aber schief, die Luftdichte verändert sich oder aber ein anderer Grund schleicht sich in Teris Gedanken, erlebt man ein Schauspiel der Extraklasse. Er tanzt und jodelt, zeigt Zähne und man könnte meinen man wolle ihm das Fell über die Ohren ziehen. Solche Tage hat er auch beim Anleinen, Pfoten abtrocknen und ähnlichen Prozeduren bei denen er mitspielen soll.

Seine Überlebensstrategie ist:"Mach kaputt was Dich kaputt macht und wenn das nicht geht, renn einfach weg." In der Praxis heißt das für Menschen gebissen zu werden und nicht zu wissen wer es war. Allerdings ist es gar nicht so schwer sich mit Teri zu einigen, wenn man ihn verstehen lernt, ihm hilft und zeigt welche Wege er außer seinem gehen kann. Lernt man zwischen dramatischem Getue und wirklichen Problemen zu differenzieren und geht entsprechend darauf ein, erlangt Teri Sicherheit. Er scheint sehr oft allein auf sich gestellt gewesen zu sein oder zumindest in Situationen allein entschieden zu haben, wie er diese regelt. Somit ist es für ihn nun umso wichtiger, einen Menschen an seiner Seite zu haben, der ihn bewusst in Konfliktsituationen mitnimmt und diese mit ihm zusammen löst. Denn oftmals fehlt Teri das Vertrauen in seine Menschen, Situationen richtig zu beurteilen und zu handhaben. Dies macht ihn zu einem sehr einsamen und eingeschüchterten Hund, welcher in seiner ängstlichen Welt lieber kein Risiko mehr eingeht - was ungesund ist.

Teris Menschen sollten Geduld, Einfühlungsvermögen aber kein überschwängliches Mitleid und auch keine Angst davor haben, dass er nach ihnen schnappt oder sie anderweitig (z.B. durch Ignoranz oder Flucht) in Frage stellt. Er ist die Mühe definitiv wert und entwickelt sich hier bereits zu einem tollen Begleiter. Wir hoffen so sehr, dass er seine Menschen findet.