Lancelot

Rasse

Schäferhund

Geboren

28.03.2010

Geschlecht

männlich (kastriert)

Farbe

braun-schwarz

Größe/Gewicht

ca. 62 cm / 38 kg 

Wesen

aktiv, neugierig, nervös, misstrauisch bei Fremden, wachsam, agil, gelehrig, loyal

Verhalten gegenüber Kindern

stürmisch aber lieb

Verhalten ggü. Erwachsenen

verbellt gerne bevor er schaut wen er da anpöbelt, beschützt wenn nötig die Bezugsperson

Verhalten ggü. Artgenossen

verträglich

Verhalten ggü. anderen Tieren

noch nicht ausprobiert

Gehorsam/

Leinenführigkeit

ausbaufähig, braucht viel Bewegung sowie konsequente & ruhige Führung - dann klappt's

Schlechte Erfahrungen/Ängste:

unbekannte Situationen & bedrohlich wirkende Menschen, hin & wieder bekommt er Panik, wenn man ihn am Halsband irgendwo hinbringen will - er lässt sich dann fallen, schlägt mit den Vorderpfoten

Stubenrein

er markiert gerne

Alleine bleiben

kein Problem, wenn er eine Kennelbox hat

Autofahren

klappt gut

Gesundheit

ihm fehlt oben rechts & unten rechts jeweils ein Fangzahn, ansonsten topfit

Abgabegrund

Überforderung

Neues Zuhause

aktive, sportliche Menschen mit Schäferhund-Erfahrung, die Spaß an Bewegung & Erziehung haben, ohne Kleinkinder, gerne zu einer Hündin, Grundstück zum Bewachen wäre toll

Bei uns seit

08.2015

Manchmal wird man angerufen und jemand berichtet von einem Hund. "Nein, eigentlich ist er ein großer Hund. Nein, eigentlich ist er groß und gefährlich. Nein, eigentlich ist er groß, gefährlich und unberechenbar." Während man zuhört erhebt sich vor dem geistigen Auge ein riesiger schwarzer Hund mit glühenden Augen, drei Köpfen und ...  Dann sagt man zu und fährt hin. Wenig später fährt man mit einem fiependen Schäferhund im Schrägheck-Kofferraum zurück und findet es schade, dass er kein Feuer speit oder an dem Hund nicht wenigstens irgendwas rot glüht. So auch im Falle Lancelot. Den Namen bekam er, weil er das wandelnde Chaos auf langen Stelzenbeinen ist und völlig unlogische Taten begeht. Ähnlich wie Ritter Lancelot aus dem Monty Python Film "Die Ritter der Kokusnuss". Mutig wäre er gerne, ist es aber nicht. Geschickt wäre er auch gerne, aber auch das ist so eine Sache - geradeaus laufen geht, wenn ihn nichts ablenkt. Oft wirkt er etwas hilflos und fast schon verzweifelt, wenn er in Situationen gerät, die er noch nicht kennt. Lancelot ist anscheinend manchmal mit den vielen Eindrücken, die seine Umwelt birgt etwas überfordert. Er ist ein sehr sensibler Hund, der von Details Notiz nimmt, die viele gar nicht sehen. Fallende Blätter, weit entferntes Gewitter oder geliebte Personen, die gute 200 Meter entfernt vorbeigehen. Leider birgt diese Sensibilität auch ganz oft die Gefahren von Überforderung und missverstanden werden. Manche sehen seine Panik und Hysterie als Getue, manche finden sie gefährlich.

Was braucht Lancelot?

Ein ruhiges, bestimmtes Training und Unterstützung bei Unsicherheiten und Situationen, die ihn in Hysterie verfallen lassen. Außerdem braucht er Menschen, die um die Eigenheiten eines Schäferhundes wissen. So ist Lancelot wachsam und schützend gegenüber seinen Besitzern. Jogger, Fahrradfahrer etc. erleben ihn als typischen Leinenpöbler. Verlustängste, lautes Gefiepe, Gejammer und ruheloses auf und ablaufen, wenn sich ein geliebter Mensch entfernt. Ebenso wie das "immer gefallen wollen" und das Betteln um Aufmerksamkeit sind typische Wesenszüge, die auch er nicht verleugnen kann.

Gegenüber Artgenossen, insbesondere Hündinnen ist er sehr freundlich. Eine souveräne Hündin könnte ihm im neuen Zuhause auch sehr hilfreich sein. Menschen, die all diese Dinge ruhig mit ihm angehen wollen und entschlossen sind einen nicht perfekten aber liebenswerten Hund zu erziehen, bekommen für die Zukunft einen tollen und zuverlässigen Partner zur Seite gestellt. Kinder und Jugendliche sollten nicht in seinem Zuhause wohnen, da Lancelot sehr unruhig wirkt, wenn Wesen aus denen das Leben nur so heraus strotzt, in seiner Nähe sind.