Dieter Danger


Rasse

Dogo Argentino/American Bulldog Mix

Geboren

14.07.2015

Geschlecht

männlich  (kastriert)

Farbe

weiß mit Abzeichen am Kopf

Größe/Gewicht

62cm/ 45kg

Wesen

freundlich,neugierig, lernbereit

Verhalten gegenüber Kindern

wird nicht zu Kleinkindern vermittelt

Verhalten ggü. Erwachsenen

Zugewandt,manchmal etwas misstrauisch ggü. Fremden

Verhalten ggü. Artgenossen

verträglich

Verhalten ggü. anderen Tieren

noch nicht bekannt

Gehorsam/Leinenführigkeit

ja

Schlechte Erfahrungen/Ängste:

Bedrohung durch Fremde

Stubenrein

ja

Alleine bleiben

ja

Autofahren

ja

Gesundheit

nichts bekannt

Abgabegrund

Beschlagnahmung und Beissvorfall

Neues Zuhause

sensible,aber durchsetzungsfähige Menschen mit Hundeerfahrung

Bei uns seit


  März 2018

Dieter Danger 

 

Gestatten; Dogo. Wofür bin ich da?

Zum Jagen und nicht für einen ambivalenten Hausherren, mit Geldsogen und Drogenproblemen.







Da lernt Dogo nämlich, dass Menschen, die einen anstarren, verrückt sind und abgewehrt werden müssen und überhaupt Menschen sehr schräg und NIEMALS NIE NICHT klar in ihren Handlungen oder ihrer Meinung sind.

 


„Ganz toll“ Als dieses „schräge Duo“ aus Halter und Dogo auch dem Ordnungsamt auffiel, dauerte es nicht lange und Dieter wurde beschlagnahmt, in ein überfülltes Tierheim nahe Dortmund gestopft und eben so gar nicht nervenstark und loyal, wie Wikipedia sagt, dauerte es nicht lange und Dieter verlor die Fassung.






Seine Pflegerin und Trainerin ffiel ihm, durch einen gezielten Biss in die Hand, zum Opfer. Eine Aktion, welche ihn fast ins Jenseits geschickt hätte.


Man hatte ihn von der Kleintierstation / Quarantänestation in den Hundetrakt gebracht. Ein altes Tierheim, Zwinger an Zwinger. Schmale Gänge, enge Räume.

Dieter reagierte fortan sehr aggressiv auf Leute, welche an seinem Käffig vorbeiliefen.

Das Gekläffe der anderen Hunde, geradezu unerträglich.

Man hatte schon überall Hilfe ersucht.

Dieters Verhalten ffiel auf, man wollte ihm helfen, ehe es eskalierte.

Dann war es zu spät. Dieter hatte gebissen. Schwer verletzt, zurückbleibende Narben, und Schäden an einem Menschen, der ihm helfen wollte.

Das Vertrauen weg, die Enttäuschung bitter.

Als wir uns an jenem Tag aufmachten, um Dieter und die Tierheim Crew voneinander zu erlösen, prallte uns eine geballte Ladung nervöser, zorniger aber auch verzweifelter Emotionen entgegen.

„Woher wir wissen, dass wir mit ihm klarkommen“. „Und überhaupt, einen Hund wie diesen hätten wir noch nicht erlebt.“


Zu 1: Das wissen wir nie.

Zu 2: Das ist wohl so, denn Hunde sind sehr individuell.


Es gab die Anordnung vom Veterinäramt, dass Dieter nur vollsediert die Reise in die Foundation antreten dürfe.

Bei dem Gedanken, dass sich ein als gefährlich eingestufter, in Sedierung, mit Maulkorb abgesicherter Hund in unserem Kofferraum LIEGEND erbrechen und dann wohl in Folge ersticken würde, wurde mir schlecht.

Willkommen im Leben, wo sich Theorie und Praxis nur flüchtig zu winken, oder auch mal den Mittelfinger zeigen, aber gut, Anordnung ist Anordnung.

So wurde Dieter mittels 3 Schüssen aus dem Blasrohr umgelegt und mit einer Fangstange, am Boden liegend, „gefangen“ und gesichert. Von uns wurde er mit einem Maulkorb versehen und friedlich schlummernd in den Kofferraum getragen.

Die Rückfahrt verlief gut und schon nach gefühlten 10 Zwischenstopps, hob DiDi wieder den Kopf.

In der Foundation angekommen stieg er etwas wackelig aus und schlief dann den Rest des Tages aus!

Heute können wir sagen: Dieter Danger ist:

    * Gruppentauglich / Artgenossen verträglich             im höchsten Maße

  • Kann super alleine bleiben (auf dem Sofa)

  • Hat gelernt, Menschen zu lesen

  • Hat ein gutes Nervenkostüm

  • Ist leinenführig

  • Alltagstauglich in Sachen Autofahren und im Haus leben

Seine Probleme:

  • Angestarrt werden

Ja, anstarren geht gar nicht, wird in unserer Gesellschaft aber ohnehin als unhöflich und schlecht situiert angesehen. Also kann man es auch lassen.

Naja, Spaß beiseite. DiDi wird derzeit von uns auf den Wesenstest vorbereitet, da er ohne nicht das Grundstück verlassen darf – und da ist Anstarren auch ein Bestandteil der Prüfung.

Was machen wir also?

Wir starren ihn also an und stopfen Kekse, Käse und Wurst in ihn rein, damit er diesen SCHWACHSINN vom Amt wenigstens positiv und schön empfindet.

Wir finden Dieter toll und seine Entwicklung ist grandios.

Auch rein optisch ist er ein totaler Hingucker. Mit seinem grau meliertem Augenring und dem sportlichen, reinweißen Körper.

Derzeit rennen nicht nur wir, sondern auch ein Kamerateam Dieter hinterher, welches genau wie wir möchte, dass Dieter seinen Wesenstest besteht und damit dem GO! zum neuen Leben und einer neuen Chance nichts mehr im Wege steht.

Also Leute, Daumen drücken und adoptieren!

Dieter möchte gerne in einen Mehrhundehaushalt, damit auch mal andere angestarrt werden können neben ihm.