Decker

Rasse

Spanischer Jagdhund

Geboren

20.02.2012

Geschlecht

männlich (kastriert)

Farbe

weiß mit schwarzen Punkten

Größe/Gewicht

ca. 57 cm / 20 kg 

Wesen

aktiv, freundlich, stur, schnell frustriert, verschmust, wachsam

Verhalten gegenüber Kindern

noch nicht getestet

Verhalten ggü. Erwachsenen

umgänglich, zurückhaltend

Verhalten ggü. Artgenossen

gut sozialverträglich, außer mit kleinen Hunden

Verhalten ggü. anderen Tieren

jagdlich motiviert

Gehorsam/Leinenführigkeit

in Arbeit

Schlechte Erfahrungen/Ängste:

nichts bekannt

Stubenrein

ja

Alleine bleiben

ja, aber zerstört Sachen

Autofahren

ja

Gesundheit

Leishmaniose, Beinbruch in Spanien erlitten

Abgabegrund

Überforderung

Neues Zuhause

durchsetzungsfähig, aktiv, zuverlässig & verantwortungsbewusst im Umgang mit seiner Medikation

Bei uns seit

10.2015

Decker kam als Notfall zu uns, da seine Besitzer mit ihm und seiner Behandlung überfordert waren und der zuständige Tierschutzverein keine freie Pflegestelle zur Verfügung hatte. So kam er zu seinem Wohl in unsere Einrichtung, da in seinem Zustand ständige Umzüge und zusätzlicher Stress nicht förderlich wären. Er zeigt sich hier als freundlicher, umgänglicher Hundemann mit einem ausgeprägten Erziehungsdefizit. Ob in der Gruppe oder in Begleitung von Menschen, Decker zeigt sich stets agil. Auch wenn er manchmal noch auf drei Beinen läuft, wobei das linke Hinterbein angewinkelt wird. Die Platte die das Bein nach einem Beinbruch stützte, wurde am 19.11.15 heraus operiert.

Decker ist einer der Hunde, die erst auf den zweiten Blick Aufmerksamkeit bekommen - zu dürr, zu schlacksig und dann noch die halb-kupierte Rute. Doch beobachtet man ihn eine Weile, erkennt man einen anhänglichen Charakter mit feinen sowie dem Menschen zugetanen Wesenszügen. Er strotzt nur so vor Lebensenergie, z.B. wenn man ihn mit Artgenossen toben oder freudig im Kreis springend sieht, weil er eine bekannte Person erkennt.

Decker ist dennoch kein Anfängerhund. Er hat als Jagdhund in Spanien in Freiheit gelebt und die Vorzüge kennengelernt, welche das Leben hat, wenn man ohne Halsband und Leine tun und lassen, jagen und hetzen kann was und wen man will. Dementsprechend ungehalten kann er reagieren, wenn man ihm Grenzen setzt oder ihn zu Hause alleine lässt. Ein kaputtes Hundekissen oder mal ein Schnappen Richtung Hand dürfen seine neuen Besitzer nicht aus der Bahn werfen. Kleine Hunde bügelt er über den Haufen und auch sonstige kleinwüchsige Lebensformen leben in seinem Umfeld gefährlich.

Hund mit gesundheitlichen Baustellen sucht Unterstützung

Er wird aufgrund der Leishmaniose-Erkrankung immer auf seine tägliche Tablettenration (für unter 40 € pro Monat) angewiesen sein. Leider hat auch sein Hinterbein bedingt durch die Erkrankung verminderte Heilungschancen. Es ist seit der Plattenentfernung (am 20.11.15) jedoch auf einem guten Weg. Wir hoffen, dass sich entschlossene und verantwortungsbewusste Menschen für ihn melden und ihm nach seiner bisherigen chaotischen Odysee ein erfülltes Leben schenken.