Arnie

 


Rasse

American Staffordshire Terrier

Geboren

ca.  2014

Geschlecht

männlich/kastriert

Farbe

schwarz mit weißem Brustfleck

Größe/ Gewicht

40 cm / 25 kg

Wesen

freundlichg,verspielt,manchgmal etwas frustig

Verhalten gegenüber Kindern

neutral,wird nicht zu kleinen Kindern vermittelt

Verhalten ggü. Erwachsenen

neutral bis aufgeschlossen

Verhalten ggü. Artgenossen

kommt auf die Symphatie an

Verhalten ggü. anderen Tieren

nicht bekannt

Gehorsam/ Leinenführigkeit 

gut

Schlechte Erfahrungen/ Ängste


Stubenrein

ja

Alleine bleiben

ja, in seiner Kennelbox

Autofahren

ja

Gesundheit

versteifte Vorderpfote

Abgabegrund

Beissvorfall

Neues Zuhause

ruhig

Bei uns seit

Januar 2018




Arnies Geschichte ist eine, bei der uns die Kotze in den Augen steht,wenn wir sie aus Sicht des Hundes sehen müssen.

Müssen wir aber nicht,also kotzen sie selbst.


In Syrien ist Krieg.Menschen fliehen, Hundehalter ebenso. Irgendwo im wirren Chaos und Bombenhagel machten sich so auch Arnie und sein Herrchen aus dem Staub.

Zu Fuß, zu Boot und mit allem auf das man aufspringen konnte, um möglichst schnell weit weg zu kommen. Sie flohen vor Gewalt und Tod und strandeten im schönen und korrekten NRW.


Arnie und sein Herrchen kannten sich wohl eine ganze Weile,denn Arnie ist nun nicht mehr der jüngste. Sie müssen einiges zusammen durchgestanden haben, denn davon zeugt ein alter Bruch in Arnies Vorderlauf und ein veralteter Kreuzbandriss am Allradantrtieb. Keiner ließ den anderen im Stich und beide schafften es ins ach so sichere Deutschland.

Ein Großteil sagt zwar „ Refugees welcome“, nur sagen die Behörden „ Aber Kampfhunde nicht!“ und schon gar nicht in NRW ohne Haltegenehmigung.

Und hier endet dann die Geschichte der beiden auch prompt.


Arnie kam ins Tierheim und sein Halter keine Auskunft mehr.

Naja, immerhin lag eine Anzeige vor,dass Arnie von seinem Herrchen getreten worden ist und überhaupt in schlechter Verfassung sei.

Aber naja, die beiden sind überwiegend zu Fuß von Syrien nach Deutschland geflohen, da meint man doch,dass ihnen was aneinander liegt.

Arnie lebte sich zwar ganz gut im Tierheim ein,nur kam es dann zu einem Zwischenfall. Als seine Lieblingspflegerin ihn in seinen Zwinger setzen wollte passierte es, Arnie klammerte sich fest. Er klammerte hilflos, wütend, verzweifelt und biss sich in der Wade fest.

Verlassenangst Level Drölftausend.

Schöne Scheisse....


Wenige Tage zuvor fing er an an seinem Gassigeher hoch zu gehen, so dass besagte Pflegerin ihn dort weg holen musste.


Was es für einen Hund bedeutet vom Halter getrennt zu werden,das wird hier deutlich.Es macht sie verrückt vor Sorge.

Leider wissen auch wir nichts vom Halter und sind traurig, dass es zu solch einem Vorfall im Tierheim kam, ehe Arnies Probleme erkannt werden konnten.

Ansonsten ist Arnie nämlich ein toller Hund. Er trägt seinen Maulkorb ganz selbstverständlich und lässt sich diesen auch ohne Protest aufsetzen.

Er fährt ruhig im Auto mit und verhält sich auch ansonsten ruhig.

Es scheint als würde er Kennelboxen als Rückzugsort/Transportmöglichkeit zu  kennen und zu brauchen, da dies der einzige Ort ist wo er gut alleine bleiben kann.

Leint man ihn irgendwo an, dann fängt er sofort an zu bellen.

Arnie musste sich auf Grund des alten Bruchs einer Operation unterziehen, in der man eine Metallplatte zur Versteifung eingesetzt hat.

Bisher läuft er damit auch ganz gut,ABER von Zeit zu Zeit da zeigt er sich dort Wetterfühlig und kann nicht gut auftreten bzw. seine Pfote schwillt an.

Würde man die Platte aber raus nehmen,dann würden die kleinen ffiligranen Fußknochen wohl brechen.

Wir wünschen uns für Arnie also keine Hochleistungssportler, sondern Menschen, die lieber 5 mal am Tag kleinere Runde laufen, statt 5Std am Stück.



E-Mail
Anruf
Karte